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Kinder sind unsere Spiegel - Die Landpomeranze

Kinder sind unsere Spiegel

Ab dem Sommer geht mein Sohn die Grundschule. Bis vor kurzem konnte er sich noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, bald ein Schulkind zu sein. Nachdem er dann aber seine Schulranzen bekam und auch schon mit den anderen Vorschulkindern aus seinem Kindergarten zu einer “Probestunde” in die Schule gehen durfte, freut er sich mittlerweile richtig auf den Schulbeginn.  

Gestern stand dann der erste Elternabend in der Grundschule an. Die Schulleiterin und die beiden potentiellen Klassenlehrerinnen stellten sich und die Schule vor. Das Leben im Dorf ist insofern praktisch, als dass man sich untereinander kennt. Von etwa 40 einzuschulenden Kinder kannte ich 2/3 der Eltern persönlich und den Rest zumindest vom Sehen.
Die Auskünfte waren letztlich nicht wirklich neu. In Zeiten des Internets kann man sich die meisten Informationen ja bereits vorab besorgen. Und auch beim Tag der offenen Tür vor einigen Wochen könnten wir einiges erfahren. Lediglich die Liste mit den anzuschaffenden Materialien wurde an diesem Abend mit Spannung erwartet. 

Mit einigem Stirnrunzeln wurde die Frage eines Vaters nach der Handy-Nutzung zur Kenntnis genommen. Wir befanden uns schließlich auf einem Elternabend für Erstklässler. Warum sollte ein 6-jähriges Kind ein Handy mit in die Schule nehmen, geschweige denn überhaupt eins besitzen? Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht altmodisch oder gar antiquiert, aber bevor mein Sohn auf die weiterführende Schule geht, wird er definitiv kein Handy bekommen.  Die Schulleiterin teilte daraufhin aber ganz deutlich mit, dass Handys in der Schule definitiv unerwünscht und auch nicht notwendig seien. Das Sekretariat, der Hausmeister und auch die Lehrerinnen seien mit Telefonen ausgestattet, so dass die Eltern im Notfall immer erreicht werden könnten. Damit hat sie bei mir einige Pluspunkte gesammelt, bei anderen Eltern scheinbar nicht.

Was mich allerdings wirklich schockiert hat, war die Tatsache, dass es einige Eltern nicht schafften, während der nicht mal einstündigen Veranstaltung still zu sein. Mir erschließt sich nicht, warum jedes Schreibheft und jede Farbe der zu kaufenden Buntstifte kommentiert werden musste.

Eine Mutter stöhnte auf bei der Verkündung des Beginns der Einschulungsfeierlichkeiten. Warum ihr die Uhrzeit nicht passte, konnte ich leider akustisch nicht verstehen. Mir stellte sich spontan die Frage: Was kann an so einem Tag nur wichtiger sein? (vielleicht der ein Frisörtermin oder die Lieblingssendung im TV oder vielleicht wollte sie einfach ausschlafen – ich werde nie erfahren… ist aber vermutlich auch besser so).

Des Weiteren konnte ich beobachten, dass es einige Eltern nicht aushielten während der kurzen Dauer des Elternabends nicht auf ihr Smartphone zu schielen. Auch wenn ich sicherlich viel mit meinem Handy mache, kann ich durchaus während eines Elternabends oder z.B. während eines Kinobesuches gerne auch mal ohne mein Smartphone sein. Was soll schließlich genau dann so wichtiges passieren, dass es nicht auch eine Stunde später beantwortet oder kommentiert werden kann?

An diesem Abend wurde mir auf jeden Fall eins klar. Die ständigen Debatten über hyperaktive Kinder sind vermutlich selbst gestrickt. Denn wie sollen Kinder lernen, stillzusitzen oder den Mund zu halten, wenn die Eltern das nicht vorleben? Kinder sind schließlich unsere Spiegel.

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